Greenwashing
Spannend: Die Befürworter der erneuerbaren Energien weisen darauf hin, daß Strom aus Kernenergie nur deshalb so günstig ist, weil er subventioniert wird.
Kampf der Konsolen
South... äh, Sea
Beethovens 5.
Erschreckende Zahlen: 60 Milliarden Tiere pro Jahr!
Der Kampagnenleiter der größten englischen Nutztierschutz-Organisation (CIWF) gab beim Treffen der europäischen Nutztierschutz-Koalition in Brüssel bekannt, dass pro Jahr weltweit 60 Milliarden Tiere (ohne Fische) nur für unseren Fleisch-, Milch- und Eierkonsum geschlachtet werden! Das sind 5 Milliarden pro Monat, 165 Millionen pro Tag, 115.000 fühlende Lebewesen, die in jeder Minute getötet werden!
Quelle: Newsletter Animal Spirit / 17.05.2009
Kann mich jemand aufklären, inwiefern Tiere für Milch- und Eierkonsum geschlachtet werden können? Diese Hardcore-Veganer-Propaganda ist manchmal doch etwas lächerlich, wenn man sie so verfolgt.
Nichtsdestotrotz natürlich entsetzliche Zahlen, auch wenn mich das nach dem Urlaubserlebnis nicht wirklich überrascht.
Deutsche weniger umweltbewußt als angenommen.
Am nettesten war's noch im Urlaub, als über die schreckliche Überfischung der Meere gesprochen wurde, während sich alle die Fischfilets reinzogen... Da konnte ich ja meine Klappe wieder nicht halten.
Das Europäische Patenamt (EPA) gab heute in Den Haag einem Einspruch von Greenpeace recht: Das 2006 vergebene Patent auf Sonnenblumen aus traditioneller Zucht an den US-Agrarkonzern Pioneer wird widerrufen. Gestoppt ist die Gefahr der Patentvergabe damit noch nicht endgültig, denn der Widerruf erfolgte lediglich aus technischen Gründen. Was dringend gebraucht wird, ist ein Verbot der Patentierung von Tieren und Pflanzen. Sagen auch Sie nein zum Patentewahn - machen Sie mit bei unserer Protestmailaktion.
Das Patent Nr. EP 1465475, gegen das Greenpeace 2007 Einspruch erhob, betrifft Sonnenblumen aus traditioneller Zucht. Sie besitzen eine Schädlingsresistenz und werden für Lebens- und Futtermittel verwendet. Die Einspruchsabteilung des EPA hatte Greenpeace im Januar schriftlich mitgeteilt, dass das Sonnenblumenpatent nach ihrer Rechtsauffassung mit den EU-Patentgesetzen konform gehe.
"Wenn ganz normale Pflanzen wie Sonnenblumen zu einer Erfindung erklärt werden, kann bald jedes Tier oder jede beliebige Pflanze unter den Patentanspruch eines Konzerns fallen", sagt Christoph Then, Patentexperte und Berater von Greenpeace. "Lebensmittelkonzerne wollen die Kontrolle über alle Stufen der Nahrungserzeugung bekommen. Die Interessen von Landwirten, Züchtern und Verbrauchern werden an die Industrie verkauft - trotz aller Verbote."
Viele Experten kritisieren die Unschärfe der Patentgesetze, die das EPA immer wieder zu Gunsten der Industrie auslegt. So sei es laut EPA zwar verboten, Patente auf Verfahren zur Zucht von Pflanzen zu erteilen. Es sei aber erlaubt, Pflanzen und Tiere selbst als Erfindung zu patentieren, auch wenn diese mit traditionellen Methoden gezüchtet wurden. Tatsächlich ist das europäische Patentrecht an dieser Stelle nicht eindeutig formuliert.
Eine zügige Reform der europäischen Patentgesetze ist also nötig. Aus einem im April vorgelegten Patente-Report von Greenpeace und weiteren Verbänden geht hervor, dass Anmeldungen und Patenterteilungen des EPA für die konventionelle Zucht von Pflanzen und Tieren stark zunehmen. Eine Initiative der Länder Hessen und Bayern für ein Verbot der Patentierung von Pflanzen und Tieren wird derzeit in den Fachausschüssen des Bundesrates beraten. Im Juni sollen die Bundesländer im Bundesrat über diese Initiative abstimmen.
Wer sich an der Protestaktion per Mail beteiligen möchte (und das kann ich nur empfehlen), kann es ganz leicht über diesen Link tun.
Hey, ich fordere auch eine Menschen-Populationskontrolle, aber damit werde ich vermutlich noch weniger Glück haben als bei meinen gefiederten Nachbarn. ;)
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