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    <title>Lichtsucher : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>ClarissaS</dc:publisher>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:date>2008-06-09T10:04:57Z</dc:date>
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    <title>Lichtsucher</title>
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  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4980808/">
    <title>Irre menschlich e.V.</title>
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    <description>Aufgrund eigener Erfahrungen im familiären Umfeld kann ich &lt;a href=&quot;http://www.irremenschlich.de/index.htm&quot;&gt;diese Initiative&lt;/a&gt; nur begrüßen.</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Im+Netz&quot;&gt;Im Netz&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-09T10:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4975006/">
    <title>Überleben um jeden Preis?</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4975006/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://news.yahoo.com/s/ap/20080605/ap_on_he_me/organ_wagon;_ylt=AlquVupJ9cTgYbzry.MpgUOs0NUE&quot;&gt;So weit&lt;/a&gt; ist es also schon. Bin mal gespannt, wann wir zuerst das österreichische Modell übernehmen (man muß sich registrieren lassen, wenn man Organspende ablehnt) und dann das amerikanische...</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Nachrichten&quot;&gt;Nachrichten&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-06T06:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4882091/">
    <title>Wenn sich Mythen und Realität treffen</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4882091/</link>
    <description>Geschichten, in denen Götter, Dämonen und Naturwesen neben den Menschen einherwandeln, sind so alt wie die Zeit, und ihre Verbannung ins Reich der Märchen dürfte an dieser Spanne gemessen eine extrem junge Entwicklung sein. Auch eine sehr dumme, wie ich finde; denn obwohl natürlich vieles an diesen Erzählungen ausgeschmückt, übertrieben und verfälscht ist, findet sich doch ein wahrer Kern darin. Da eine Abhandlung darüber Bände füllen würde, habe ich mich auf einige ausgewählte Werke beschränkt, hauptsächlich im Bereich Film und Bühne, zu denen sich auch Videos finden ließen. 
&lt;p&gt;

&lt;b&gt;The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe / Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Endlich mal eine Verfilmung, die sich nah an die literarische Vorlage hält  und die dafür von den Kritikern zerrissen wurde. Durch einen magischen Wandschrank gelangen vier Geschwister in die Welt Narnia, die unter der Knute der Weißen Hexe leidet. Das Neue Testament als Fantasy-Geschichte erzählt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/mvXE-fC5vBQ&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/mvXE-fC5vBQ&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;The Craft / Der Hexenclub&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gut, keine Naturwesen oder ähnliches, aber das Konzept hinter dem Junghexenzirkel zählt trotzdem. Außerdem rechne ich die Anrufung der Hüter der Himmelsrichtungen hoch an. Vier Außenseiterinnen gründen einen Hexenzirkel, doch je mehr Macht sie gewinnen, desto deutlicher zeigt sich, daß sie nicht in der Lage sind, verantwortungsvoll damit umzugehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/eYBJgAistVM&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/eYBJgAistVM&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Erlkönig &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Name ist zwar ein glatter Übersetzungsfehler (&lt;i&gt;ellerkonge&lt;/i&gt; = Elfenkönig), aber irgendwie hat er was. Als klassischer Vertreter der eifersüchtigen Fabelwesen akzeptiert er kein Nein, ebensowenig wie eine seiner Töchter im Gedicht Erlkönigs Tochter. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-9yGwoxMLeo&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-9yGwoxMLeo&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Hans Heiling&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Von dieser Sage existieren im Groben zwei Versionen. Einmal ist Heiling ein Magier, der die Hochzeitsgesellschaft der ihn verschmähenden jungen Frau in Stein verwandelt und sich daraufhin von einem Felsen zu Tode stürzt. Zum anderen (Opernversion) ist er der Sohn der Zwergenkönigin und eines Menschen, der in der Welt der Sterblichen scheitert. Sein geplantes Massaker an der Hochzeitsgesellschaft wird noch rechtzeitig von seiner Mutter verhindert. Heiling reiht sich mit seinem eifersüchtigen Naturell nahtlos in die Tradition des Erlkönigs ein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;Ouvertüre&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/aCbWiUo6Ivk&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/aCbWiUo6Ivk&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Die Heinzelmännchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wer liebt das Märchen nicht? Die fleißigen Hausgeister erledigen über Nacht alle liegengebliebene Arbeit, doch das süße Leben der Kölner nimmt wegen übermäßiger Neugier ein Ende. Die Heinzelmännchen, Grauchen, &lt;i&gt;genii loci&lt;/i&gt; oder wie immer man sie noch bezeichnet, gehören zu den ältesten kleinen Wesenheiten in der Überlieferung, und schon die Römer errichteten Hausaltäre zu ihren Ehren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Hellboy I + II&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu allen anderen Superhelden-Filmen gehört &lt;i&gt;Hellboy 1&lt;/i&gt; eindeutig in diese Liste, weil wir es hier nicht mit Mutanten, sondern mit einem echten Dämon und einem echten Meermann zu tun haben. Und bei Teil 2 besteht schon mal gar kein Zweifel. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/Ob9J3kCELXE&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Ob9J3kCELXE&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;p&gt;

&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/itD7cybysqg&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/itD7cybysqg&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;El Laberinto del Fauno / Pans Labyrinth&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Konfrontiert mit der Grausamkeit des Franco-Regimes in Spanien 1944 flüchtet ein Mädchen in eine Welt voller Fabelwesen. Ich mag es, dass am Ende offen bleibt, ob Ofelias Erlebnisse real sind oder nicht. Da das meiste in Abwesenheit eines Erwachsenen stattfindet, beginnt man erst am Ende, als Mercedes die aufgemalte Tür findet und Vidal sie dabei ertappt, wie sie mit der leeren Luft redet, zu zweifeln; nur um in der letzten Szene die Blüte am ehemals sterbenden Baum zu sehen. Der Film ist voller Symbolik; so verkörpert der bleiche Mann beispielsweise den Faschismus, während die Kröte für Leute wie Vidals Gäste steht, die nur daran interessiert sind, ein angenehmes Leben zu führen, selbst auf Kosten anderer. Ofelia ist demnach die Unschuld, das Verantwortungsbewusstsein, kurz gesagt das Gute, das dafür sorgt, daß das Land (=der Baum) nicht vollends stirbt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/JuPl7aKi5kU&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/JuPl7aKi5kU&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Labyrinth / Die Reise ins Labyrinth&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Film ist gewöhnungsbedürftig, aber ich fand ihn streckenweise doch sehr witzig (die Türen haben es in sich!). Junges Mädchen muß ihren Bruder aus den Händen des Koboldkönigs befreien und besteht dabei eine Menge Abenteuer. Auch König Jareth ist ein direkter Verwandter des Erlkönigs: Wenn es darum geht, sein Ziel zu erreichen, scheut er keine Kosten, aber weist man ihn dennoch ab, wird er bösartig. Ähnlich wie &lt;i&gt;Pans Labyrinth&lt;/i&gt; ist der Film übrigens eine Geschichte (unter anderem) über das Erwachsenwerden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-9oQzeXGqjU&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-9oQzeXGqjU&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt; &lt;/center&gt;&lt;p&gt;

&lt;b&gt;Lady in the Water / Das Mädchen aus dem Wasser&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Begegnung mit der Nymphe Story verändert das Leben der Mieter einer Wohneinheit. Eine klassische Märchengeschichte komplett mit Queste und archetypischen Charakteren, wobei es zum Reiz der Handlung gehört herauszufinden, wer nun für welche Aufgabe auserwählt ist. Und Regisseur/Drehbuchautor M. Night Shyamalan schafft es sogar, die gängigen Muster und Klischees von Filmhandlungen (die er zum Teil selbst anwendet) durch die Figur des Filmkritikers, der in einen Horrorstreifen gerät und sich vorzustellen versucht, es wäre eine familientaugliche Komödie, augenzwinkernd zu parodieren. Shyamalans Fabelkreaturen entsprechen kaum einer verbreiteten Vorstellung, entstammen sie doch einer Gutenachtgeschichte, die er seinen Töchtern erzählt hat und die mit jedem Neuerzählen komplexer wurde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;Endszene. Nicht anschauen, wer sich die Spannung nicht verderben möchte. &lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/XM-l4fMIKc0&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/XM-l4fMIKc0&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;

&lt;b&gt;Lenya - Die größte Kriegerin aller Zeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Sat.1- oder RTL-Produktion, deren Titel mir ebenso entfallen war wie die Handlung. Zum Glück gibt es Google. Eine junge Frau im guten alten Germanien kämpft gegen einen bösen König und dessen Hexenverbündete. Die so gut wie einzige Szene, die mir in Erinnerung geblieben ist, war ihre Begegnung mit Wodan in der Gestalt des Wanderers. Natürlich war er zu jung, und Ausstrahlung gleich null, aber gefallen hat mir die Idee doch. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2kbVayQvm5Q&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2kbVayQvm5Q&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;The Lord of the Rings / Der Herr der Ringe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gilt heutzutage als Fantasy-Bibel, in meinen Augen fälschlicherweise. Alles, was danach kam und sich mehr oder minder auffällig daran anlehnt, ist Fantasy; Tolkien hat eine Mythologie geschrieben, die altnordische Sagas und christlichen Glauben miteinander verknüpft. Seine Elben sind nach Tolkiens eigener Aussage Menschen, die nie den Sündenfall durchlebt haben und daher noch eine ursprüngliche Schöpferkraft besitzen, die andere als Zauberei bezeichnen. Die Verfilmung gibt das Licht in seinen Büchern (bis auf eine einzige Szene) nicht im geringsten wieder und konzentriert sich auf völlig überzogene Action. Ein schönes Werk des Autors zu Realität und Mythos ist &lt;i&gt;Smith of Wootton Major&lt;/i&gt;, eine Parabel über sein künstlerisches Schaffen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;Warum gibt es die Szene nur auf Spanisch??&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2lRol5sWyaQ&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2lRol5sWyaQ&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;The Mists of Avalon / Die Nebel von Avalon&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Verfilmung hat mit dem Buch lediglich vage Ähnlichkeit, was aber nur von Vorteil sein kann, wie ich finde. (Bin durch das Buch nie durchgekommen.) Das Aufeinandertreffen von altem Götterglauben und Christentum vor dem Hintergrund der Artus-Sage  oder andersherum?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/SFpdJ0q1hj4&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/SFpdJ0q1hj4&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Die Nibelungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ob Wagner oder Lang, es wimmelt nur so von Alben, Walküren und Nixen. Die Handlung dürfte zumindest in Umrissen bekannt sein. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;Hm  tonlos. &lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/zVlNpA3xGqc&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/zVlNpA3xGqc&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;p&gt;Zum Glück mit Ton. :) &lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/K6HQS9q7zAc&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/K6HQS9q7zAc&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;


&lt;b&gt;Peer Gynt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Und noch mal besitzergreifende Wesen: Als Antiheld Peer Gynt nicht bereit ist, sich das Auge ritzen zu lassen, um die Koboldvision zu erhalten, sieht er sich gezwungen, hastig Abschied von seinen Gastgebern zu nehmen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;In der Halle des Bergkönigs&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/fzyi3C4gNnE&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/fzyi3C4gNnE&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt;
&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Tannhäuser&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er Jahre im Reich der Göttin Venus verbracht hat, findet der Sänger Tannhäuser kein Willkommen mehr bei den Menschen. Nur seine große Liebe Elisabeth und sein Freund Wolfram von Eschenbach stehen zu ihm. Gewisse Parallelen zu &lt;i&gt;Hans Heiling&lt;/i&gt; sind nicht zu übersehen, aber die Handlung ist wesentlich christlicher geprägt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/wrLI8MjyKwg&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/wrLI8MjyKwg&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;/center&gt;&lt;p&gt;

&lt;b&gt;Undine / Rusalka / Die kleine Meerjungfrau / Arielle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Quasi immer die gleiche Geschichte, nur teils mit Happy End und teils ohne. Seejungfrau oder Nymphe verliebt sich in einen sterblichen Prinz / Adligen, der sich jedoch für eine andere entscheidet. Wahlweise stirbt als Folge sie oder er  nur in Hollywood und bei Lortzing bekommen sie sich (wenn auch  in letzterer Variante  erst nach dem Tod des Treulosen). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=9KzqyjKW6M0&quot;&gt;&lt;i&gt;Undine&lt;/i&gt;, mit Lucia Popp. &lt;/a&gt;
&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
Der Charakter des Kühleborn dürfte einzigartig in der Reihe der Wasserkönige sein; im Gegensatz zu seinen Kollegen aus ähnlichen Sagen ist er interessiert an den Menschen, wenn auch nur in der Hinsicht, daß er herausfinden möchte, ob die Sterblichen, die eine Seele besitzen, besser sind als die Wesen der Natur. Wie sich schnell erweist, schneiden wir Menschen im Vergleich nicht wirklich gut ab  eine Lehre, über die man mal nachdenken sollte.&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;i&gt;Rusalka&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/GSadU_oM_Y4&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/GSadU_oM_Y4&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;p&gt;
&lt;i&gt;Die kleine Meerjungfrau&lt;/i&gt;. Meine Version! Was haben wir als Kinder geheult! &lt;br /&gt;
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&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;i&gt;Arielle&lt;/i&gt; aka &lt;i&gt;The Little Mermaid&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;/center&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
Ich vermute, daß ich eine Menge Beispiele vergessen habe, die mir in den kommenden Tagen/Wochen einfallen werden. Fortsetzung also nicht ausgeschlossen.</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Film+%26+Fernsehen&quot;&gt;Film &amp; Fernsehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-24T04:51:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4860831/">
    <title>Abscheiden</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4860831/</link>
    <description>Ist mein Freund Saturn wieder aktiv? Nachdem Ende der Woche die Mutter einer Kollegin im Sterben lag, rief meine Mutter gestern an und berichtete, daß es mit einer gemeinsamen Bekannten nun ebenfalls zu Ende ginge. Diese Frau hat seit Jahren zäh gegen den Krebs angekämpft, in einem Maße, daß ihr Verhalten fast schon verrückt zu nennen war und daß selbst ihr Mann und ihre Söhne nicht wussten (wissen wollten?), wie schlimm es wirklich um sie stand. Aber in letzter Zeit war sie es doch müde geworden. Ich kann nur hoffen, daß ihr Hinübergehen nicht schwer war oder sein wird und wünsche ihr viel Licht auf ihrem weiteren Weg.</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Erlebnisse&quot;&gt;Erlebnisse&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-14T04:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4852135/">
    <title>&quot;Erdenbann&quot;-Rezension</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4852135/</link>
    <description>Was man so alles wiederfindet beim Auf- und Ausräumen (Hervorhebungen stammen von der Autorin): &lt;p&gt;
&lt;b&gt;Sieg der Empfindung  Aufführung des Lustspiels Erdenbann von Oskar Ernst Bernhardt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Am Spätnachmittag des 7. Septembers 2004 konnte auf der Bühne der Stadthalle Lindenberg das Lustspiel Erdenbann in szenischer Lesung aufgeführt werden. Die Freude der acht Darsteller/Sprecher am gemeinsamen Tun für die Darbietung sprang wie ein Funke auf das Publikum über und ließ etwas von dem lebendig werden, was das Schauspiel selbst vermitteln will: vom Erdenbann sich lösen und der Empfindung Raum geben. &lt;br /&gt;
Die Uraufführung seines Lustspiels am 22. Mai 1925 am Stadttheater in Innsbruck hat Oskar Ernst Bernhardt  der mit seiner Familie damals in Tutzing am Starnberger See wohnte  selber geleitet. War ihm an diesem seinem Theaterstück besonders viel gelegen? Auch wenn es dafür keine überlieferte Bestätigung gibt, so könnte doch die auffallende Nähe des Schauspiels Erdenbann zu bestimmten Grundaussagen der Gralsbotschaft der Grund gewesen sein. &lt;br /&gt;
Die eigentliche Bühnen-Handlung wird von einem Vorspiel und einem Nachspiel umrahmt. Im Vorspiel fragt der Mensch (Andreas Wünnenberg) fordernd nach dem Grund seiner Existenz: Wozu bin ich geboren? Die Stimme der Urgewalt (Helmut Stange) gibt ihm Antwort: Er wird das nur erfahren können, wenn er sich von der Fessel des Gehirns löst und die Wahrheit mit den Sinnen seiner Seele sucht, dabei immer sich selber prüfend. Und die Stimme der Urgewalt gibt dem Menschen noch einen Fingerzeig: Sieh her! ruft die Stimme  und setzt damit auf der Bühne die turbulente Handlung des Lustspiels Erdenbann in Gang. Den Fingerzeig-Charakter der Bühnenhandlung betont dann das Nachspiel noch einmal, wenn die Stimme der Urgewalt die Frage an den Menschen richtet: &lt;b&gt;&lt;i&gt;Hast Du erkannt, was ich Dir in dem Bilde zeigte?&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Hauptperson in diesem Bilde ist der junge Gelehrte Dr. Johannes Lippmann (Frank Lettenewitsch). Ganz gefangen im Erdenbann seines Gehirns kann und will er nur glauben, was sich durch die Wissenschaft prüfen, kontrollieren, beweisen und erklären lässt. Daher steht er auch im Konflikt mit seinem Freund, dem gelehrten Okkultisten Erich Wolters (Martin Ernst) und gerät er (im 1. Akt) in eine heftige Auseinandersetzung mit dem indischen Yogi Ram-Lal (R. Gerhard Schulze). Wie ein gereizter Tiger, fast bösartig arrogant und gehässig vertritt er seine Ansichten. Dazu passen die heftigen Ausrufworte, mit denen er das 2. Gebot aufs ärgste verletzt. Absichtsvoll zeigt hier der Bühnenautor Oskar Ernst Bernhardt seinem Publikum das Bild jener Menschen, die an Gott nicht glauben (wollen) und doch  oder gerade deshalb?  gotteslästerliche Redewendungen im Übermaß gebrauchen. So auch Dr. Johannes Lippmann, und damit unterscheidet er sich auffallend von den anderen Personen der Schauspiel-Handlung. Zweifelsohne gehören diese Textelemente zur Pädagogik, zur Erziehungsabsicht des Lustspiels Erdenbann, sie sind ein Element des Fingerzeigs, der dem Menschen aus dem Vorspiel zur Erkenntnis verhelfen will. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Und wenn die Handlung des Lustspiels insgesamt ein lehrreiches Bild abgibt, so gehört dazu auch ein kleines Geschöpf von symbolhafter Bedeutung, das in einer Szene des 1. Akts über die Bühne flattert: ein Schmetterling! So, wie er bis zu seinem freien Flug Verwandlungen seiner Daseinsformen durchlebt, so kann und soll der Mensch sich &lt;b&gt;&lt;i&gt;innerlich&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; verwandeln, sein Inneres von Stufe zu Stufe entfalten und sich zu geistigem Höhenflug aufschwingen. Dr. Lippmann fängt diesen Schmetterling und will ihn für seine Sammlung töten. Daran hindert ihn der Yogi Ram-Lal, der das Tierchen wieder in die Freiheit entlässt. Tatsächlich durchläuft der Mann der Wissenschaften eine (innere) Wandlung durch alle verdrehten und täuschenden Schritte der Lustspielhandlung hindurch, und auch die anderen an der Handlung beteiligten Personen erleben einen Wandel ihrer inneren Haltung: Die kleine Gesellschaft  das sind Lippmanns Freund Wolters, die beiden Cousinen Viola Ebers (Klara Führen-Miller) und Lilli Braun (Elke Lettenewitsch) sowie Herr Bär (Uwe Pankarz), ihr Onkel  hat einen abenteuerlichen Plan ausgeheckt, um Lippmann zu beweisen, dass sein Verstand, entgegen seiner festen Überzeugung, getäuscht werden kann. Doch je weiter der Plan ausgespielt wird, um so betroffener erkennen diese Menschen, dass ihr Plan zu weit geht und sie damit schuldig werden. Und im Bild des Spiels zeigt sich, wie geistige Führung den Weg über die Empfindung einzelner nimmt, deren Herzen sich dafür öffnen, um Hilfe zu vermitteln: Aus der betroffenen Einsicht der Beteiligten  besonders von Viola, die sich in Lippmann verliebt hat  geht der Entschluß hervor, mit allen Kräften das falsch Eingefädelte doch noch zum Guten zu wenden. Das ist die Voraussetzung für das schließlich Happyend, mit dem die Empfindung auf der ganzen Linie siegt! Dr. Lippmann erkennt, dass sein Verstand tatsächlich getäuscht werden kann  nicht jedoch seine Empfindung: Denn die Liebe hat Einzug in das Herz des Gelehrten und einstigen Frauenfeindes gehalten. Nicht anders ergeht es seinem Freund Erich Wolters, dem gelehrten Okkultisten, und so endet die Bühnenhandlung mit einem Segen, den der Yogi Ram-Lal über zwei glückliche Paare spricht&lt;br /&gt;
Darüber freuen sich auch der treue Diener Robert (Andreas Wünnenberg) der Familie Bär, deren Nachbar Dr. Luck (Heinz-Helmut Federsel) sowie die Erzählerin (Christa Stange-Pohl), der es oblag, bei der szenischen Lesung dem Publikum ein paar notwendige Verständnishilfen zum Handlungsablauf zu geben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Daß Oskar Ernst Bernhardt als Bühnenautor die Fäden der Handlung, die Linien seines Bildes, bewusst, konsequent und sicher zu führen wusste, wird am Beispiel der schmetterlingsgleichen Verwandlung und Entfaltung des Menschen Johannes Lippmann besonders deutlich: Gotteslästerliche Ausrufe, die im 1. Akt seine innere Verfassung unmissverständlich zu erkennen gaben, hört man von ihm zum Ende des Lustspiels kein einziges Mal  er hat den Erdenbann, die Fessel seines Gehirns gelöst! &lt;br /&gt;
Um noch das Thema Hypnose zu berühren, die  anscheinend  im Lustspiel eingesetzt wird: Auf die besondere Bannkraft des Yogi Ram-Lal wendet einzig der Gelehrte Dr. Lippmann den Begriff Hypnose an  als ein Phänomen, das der Naturwissenschaft sehr wohl bekannt sei und dem er nur seinen festen Willen entgegenzusetzen brauche, um nicht zu unterliegen. Dem setzt der Yogi entgegen: Sein fester Wille werde dem Gelehrten gar nichts helfen! Denn der Wille hängt vom Wissen ab, und Lippmann verfüge lediglich über ein künstlich vom Verstand erzeugtes Wissen, das nur ein Schatten sei gegenüber &lt;b&gt;&lt;i&gt;echtem&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Wissen. Daher müsse sein Wille  und sei er noch so fest  der Naturgewalt aus der Empfindungskraft des Yogi unterliegen. Diese Empfindungskraft, mit welcher der Yogi beispielsweise den Naturwissenschaftler einschlafen lassen kann, versteht er als etwas durchaus anderes als das, was die Wissenschaft Hypnose nennt. &lt;br /&gt;
Alles in allem: Erdenbann steht  mit Worten der Innsbrucker Volkszeitung zur Uraufführung von 1925  turmhoch über den uns sonst vorgesetzten Lustspielen. Und dass Oskar Ernst Bernhardt sich der Uraufführung seines Werks persönlich annahm, spricht für dessen Bedeutung als eindrucksvolles (Lebens-)Bild zu einem Grundanliegen der Gralsbotschaft: vom Erdenbann des Verstandes sich zu lösen zur Erkenntnis der Empfindung. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
(Monika Schulze)&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-10T05:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849200/">
    <title>&quot;Eigentlich ist das Wichtigste auf der Erde, Erfahrungen zu sammeln.&quot;</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849200/</link>
    <description>Ich hätte nie gedacht, dass ich die Bücher von &lt;a href=&quot;http://www.ruth-maria-kubitschek.ch&quot;&gt;Ruth Maria Kubitschek &lt;/a&gt; mögen würde. Zumindest ihre Erlebnisberichte; mit ihren Romanen konnte ich nicht warmwerden. Dabei wurden mir die Sachen ursprünglich nur von meiner Mutter aufgedrückt, damit ich sie bei eBay verscherbele. So spielt das Leben! In ihrem Bestseller &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Im-Garten-Aphrodite-Ruth-Kubitschek/dp/3485007978/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1207111393&amp;sr=1-3&quot;&gt;Im Garten der Aphrodite&lt;/a&gt; beschreibt die Schauspielerin, Autorin und Malerin auf amüsante Weise, wie sie versucht, aus einem heruntergekommenen Hanggrundstück einen Garten der Götter und Naturwesen zu machen  was sich nicht so einfach gestaltet. Aber nach und nach kommen sichtbar die Hilfen, und heute ist ihr Garten der Aphrodite ein Traum von einer Anlage (Bilder gibts auf ihrer Homepage). &lt;br /&gt;Klar: Viele Leser werden ihre Erlebnisse als Spinnerei oder esoterisches Gewäsch abtun. Andererseits werden andere Leser über diese Leser den Kopf schütteln und sich fragen, wie man so blind sein kann. Ich jedenfalls freue mich auf Frau Kubitscheks angekündigtes neues Buch.</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-09T06:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849199/">
    <title>Sie haben drei Tage, nicht mehr und nicht weniger</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849199/</link>
    <description>In der kanadischen Fernsehserie &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0207933/&quot;&gt;Twice in a Lifetime&lt;/a&gt; (Zweimal im Leben) erhalten frisch Verstorbene vom himmlischen Richter Othniel die Chance, ihr vermurkstes, verflossenes Leben geradezurücken, indem sie zu einem entscheidenden Punkt zurückkehren und ihr jüngeres Ich davon abhalten, einen schwerwiegenden Fehler zu begehen. Daß sich das nicht immer so einfach gestaltet, kann man sich denken Begleitet von ihren himmlischen Bewährungshelfern Mr. Jones (1. Staffel) und Mr. Smith (2. Staffel) müssen sich die sturen, verbitterten oder selbstmitleidigen Protagonisten mit ihrem ebenso sturen, verbitterten oder selbstmitleidigen Ich herumschlagen, bevor sie daran gehen können, die Verhältnisse zu ändern  und sie haben dafür nur drei Tage Zeit. &lt;br /&gt;
Von rührend bis brüllend komisch reicht dabei die Bandbreite der Episoden. Eine der wirklich gelungenen, wie so oft ignorierten Serien, von denen leider nur vier Folgen auf DVD veröffentlicht wurden: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.ca/Twice-Lifetime-Vol-1/dp/B000AABLM6/ref=pd_bowtega_2?ie=UTF8&amp;s=dvd&amp;qid=1206423471&amp;sr=1-2&quot;&gt;Klick&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.amazon.ca/Twice-Lifetime-Vol-2/dp/B000AABLMG/ref=pd_bowtega_1?ie=UTF8&amp;s=dvd&amp;qid=1206423471&amp;sr=1-1&quot;&gt;Klick&lt;/a&gt;. &lt;p&gt;
Erinnert das Konzept übrigens nur mich an Reinkarnation? Auch dabei muß jeder von uns zusehen, daß er seine Fehler ausbügelt, um nicht für den Rest seines Daseins darunter zu leiden. Und unsere Bewährungshelfer haben wir auch alle dabei schade nur, daß sich die wenigsten so gut mit ihnen unterhalten können wie mit Messrs. Jones &amp; Smith. ;-)&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Film+%26+Fernsehen&quot;&gt;Film &amp; Fernsehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T06:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849198/">
    <title>Erdenbann, von Oskar Ernst Bernhardt</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849198/</link>
    <description>Nach langer Suche habe ich endlich eine Ausgabe des Lustspiels in vier Aufzügen in der &lt;a href=&quot;http://www.slub-dresden.de/&quot;&gt;SLUB Dresden&lt;/a&gt; entdeckt (Fehler in der Aufnahme: Erdenbahn, beim Suchen beachten); die &lt;a href=&quot;http://www.d-nb.de/&quot;&gt;Deutsche Nationalbibliothek&lt;/a&gt;, die eigentlich alles erschienene Schriftgut archivieren muß, hat ihr Exemplar lapidar als im Krieg zerstört abgeschrieben. Was ein ganz neues Bild auf meinen Berufsstand wirft, wie ich finde  wir müssen schon allein deswegen gegen Krieg sein, weil wertvolle Dokumente unwiederbringlich verloren gehen können. &lt;p&gt;
Johannes Lippmann ist das klassischste und zugleich negativste Beispiel eines Naturwissenschaftlers, das man sich denken kann: Was die fünf Sinne, Mikroskop und Lehrbuch nicht beweisen, gibt es nicht. Sein Kollege/Konkurrent, der aufgeschlossenere Erich Wolters, und der Teeplantagenbesitzer Otto Bär beschließen, ihn mit Hilfe des indischen Yogi Ram-Lal eines besseren zu belehren. Unvermittelt findet sich Lippmann als Verwalter der Bärschen Plantage und Verlobter von Bärs Nichte Viola wieder  sein bisheriges Leben, an das er sich zu erinnern glaubt, so versichert ihm jeder glaubhaft, sei nur ein Fiebertraum gewesen&lt;br /&gt;
Wie es sich für ein Lustspiel gehört, gibt es eine Menge komischer Situationen, Verwechslungen und natürlich Liebe mit Happy End. Anklänge an die späteren Schriften des Autors finden sich hauptsächlich in der Figur des Ram-Lal, und damit, so könnte man denken, wäre das genug Stoff für einen schönen Abend. &lt;br /&gt;
Weit gefehlt. Denn was den Vierakter von anderen, ähnlichen Werken abhebt, ist das beeindruckende Vor- und Nachspiel, das inhaltlich mit der Haupthandlung nichts zu tun hat, sie aber in einen viel größeren Zusammenhang rückt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;

&lt;/p&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;Vorspiel&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;(Zerklüftete Felsenlandschaft in Indien. Vormittag. Bühne ist bei Aufgang des Vorhanges vollständig dunkel.) &lt;/center&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch&lt;/b&gt; (kraftvolle Gestalt mit langem, schwarzem Barte, altgriechische Tracht. Flehend): Licht! Licht! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;center&gt;(Schweigen.)&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Urquell des Seins, ich rufe Dich! Die Menschheit drängt nach Licht auf Erden!&lt;br /&gt;&lt;center&gt;(Schweigen.)&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mensch&lt;/b&gt; (dringender): Hüll Dich in Schweigen und in Nacht, ich wanke nicht! Geheimnisvolle Allgewalt, hör meinen Ruf!&lt;br /&gt;&lt;center&gt;(Leicht rollender Donner.)&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Du kannst mich nicht vergebens rufen lassen, der Du die Schöpfung selbst andauernder Entwicklung unterwirfst. Du legtest in mich Drang nach Wissen, (gesteigert) das ist Verheißung, die Erfüllung prophezeit. Du wolltest, daß ich vorwärts schreite! Hör meinen Ruf! &lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;center&gt;(Zuckendes Aufleuchten Mitte Hintergrund, dann wieder Dunkelheit.)&lt;/center&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Stimme der Urgewalt&lt;/b&gt; (tief, rollend): Was bist Du, daß Du Dich erkühnst zu fordern? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Dein Werk, der Mensch! Machtvoller Geist, der Du mit unsichtbarem Weben im Weltall schwebst, warum läßt Du uns so im Dunkel wallen? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt:&lt;/b&gt; Was nennst Du Geist? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Die Urgewalt, die mich erzeugte. Die mit geheimnisvoller Kraft andauernd neuen Wechsel fördert, die uns durchströmt mit zwingendem Begehren, uns vorwärts treibt auf unbekannter Bahn, und der wir alle blindlings folgen müssen. Ich flehe, weis mich nicht zurück! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;(Starkes, zuckendes Aufleuchten, dann intensiver, ruhiger, blauweißer Glanz, der von der Mitte Hintergrund hinter einem Felsen ausstrahlt.)&lt;/center&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt&lt;/b&gt; (als Stimme mitten aus dem Licht heraus): Was ist es, das Dich ruhelos auf Deiner Erde macht? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Das Nichterfassen eines Grundes meiner Existenz. Laß mich den Zweck des Daseins wissen, das Ziel, zu dem mein Wirken führt. Sag an, wozu bin ich geboren? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt:&lt;/b&gt; Den Schleier, der Dir dies verhüllt, hast Du Dir selbst gewoben. Zerreiße ihn, und es wird lichter um Dich sein! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Dazu mußt Du mich von der Fessel des Gehirnes lösen, das mir unmöglich macht, anderes zu erfassen als nur das, was sich in Raum und Zeit einteilt. Der Bann läßt mich im Dunkel bleiben, macht mich schwach! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt:&lt;/b&gt; Ist Dir bewußt, was Du damit erstrebst? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; Wenn ich die Fessel des Gehirnes löse, werde ich der Wahrheit gegenüber stehen! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt:&lt;/b&gt; Was Du mit Sinnen Deiner Seele faßt, ist immer Wahrheit, wenn es nicht zum Zerrbild wurde durch Dein Wissen. Wie Du jetzt bist, ist Dir gegeben, in Augenblicken unbewußt die Wahrheit zu empfinden. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch:&lt;/b&gt; In Augenblicken nur und unbewußt. Ich will es stets und voll bewußt!&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt:&lt;/b&gt; Dann stell die Arbeit Deines Hirns nach dem Verlangen Deiner Seele ein! Was Du erschaust, sind immer nur die Früchte Deines Wollens! Hör deshalb auf den Ruf in Dir, und Du wirst frei! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;(Bühne wird wieder langsam dunkel.)&lt;/center&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Mensch&lt;/b&gt; (geht impulsiv linke Seite, dringend rufend): Stoße mich nicht zurück in diese grauenvolle Dunkelheit! Gib mir nur einen Fingerzeig, daß ich mich daran aufwärts schwinge! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;b&gt;Urgewalt&lt;/b&gt; (Bühne ist ganz dunkel): Prüfe Dich selbst! Damit schaffst Du Dir freie Bahn. Schau her! Es werde Licht! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;(Zuckendes Aufleuchten, wobei der Mensch nochmals mit erhobenen Armen sichtbar wird. Anhaltender Donner, während dessen der Mensch dem Zuschauer unsichtbar abgeht. Dann wird die Bühne langsam vollständig hell.) &lt;br /&gt;Vorhang fällt nicht. &lt;/center&gt;&lt;p&gt;

Auch wenn das Schauspiel nun schon rund neunzig Jahre alt sein dürfte, könnte es mit etwas Bearbeitung problemlos in die Neuzeit versetzt werden  oder eben als Historienstück aufgeführt werden. (In letzterem Fall würde ich persönlich die Rahmenhandlung in der Gegenwart stattfinden lassen.) Es wäre schön, wenn sich eine Theatergruppe berufen fühlte, dieses Werk wieder einmal auf die Bühne zu bringen&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T06:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849197/">
    <title>&quot;Dirigenten kommen und gehen, die Berliner Philharmoniker bleiben&quot;</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849197/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0497990/&quot;&gt;Trip to Asia&lt;/a&gt; begleitet die &lt;a href=&quot;http://www.berliner-philharmoniker.de/&quot;&gt;Berliner Philharmoniker&lt;/a&gt; unter Dirigent Sir Simon Rattle auf ihrer zweiten Asien-Tournee. Zwischen Auftritten in Beijing (Peking), Seoul, Shanghai, Hongkong, Taipeh und Tokio erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen, in die Hoffnungen und auch Ängste der 126 Orchestermitglieder. Zu Wort kommen dabei neben - verpflichtend! - Simon Rattle Musiker aller Alters- und Rangstufen, von Mitgliedern im gefürchteten Probejahr (nach dessen Ablauf vom Orchester mit 2/3-Mehrheit über lebenslange Aufnahme oder Entlassung entschieden wird) bis hin zu Veteranen, die kurz vor ihrem Ruhestand stehen. Statt der gesichtslosen Masse, die man in Konzerten bewundert, lernt man hier sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die mit dem großen Problem Karriere/Familie jonglieren müssen, die die Voraussetzung, Perfektion vor persönliche Tiefpunkte zu stellen, hinterfragen, die ihre Außenseiterrolle erst mit der Aufnahme in das Orchester überwunden haben, die mit verminderter Leistungsfähigkeit im Alter kämpfen, die ihr Ego zugunsten des Ganzen zurückstellen müssen, die gleichzeitig ihre eigene Persönlichkeit inmitten des Kollektivs zu wahren versuchen - kurz, die alle auf der Suche nach Einklang sind. &lt;p&gt;
Getragen von der Musik Beethovens, Strauss&apos; und Adès&apos; vermittelt &lt;i&gt;Trip to Asia&lt;/i&gt; einen faszinierenden Blick in die Höhen und Tiefen des Spitzenorchesters, das sich in professionellen Fragen dem Dirigenten unterordnet, aber sonst ein großes Selbstverständnis besitzt. Die wohl beeindruckendste Szene ist das Konzert in Taipeh, das im Freien auf zahlreiche Großleinwände übertragen wurde - mit dem Ergebnis, daß sich Rattle &amp; Co. nach Verlassen des Konzerthauses vor einer jubelnden und kreischenden Menschenmasse wiederfanden, wie man es eigentlich nur bei Rockstars erwartet... &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Eine erhellende, niemals langatmige Dokumentation, die mich ausgesprochen beeindruckt hat. Zwar hatten wir in unserer Vorstellung zuerst einige Tonprobleme (erledigten sich zum Glück nach einer Weile), und das Pärchen hinter uns hätte sich vielleicht Gedanken darüber machen sollen, daß es Filme gibt, in denen knisternde Chipstüten okay sind, und solche, in denen sie es nicht sind, aber davon ab ein wirklicher Genuß!&lt;br /&gt;
Offizielle Seiten:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.triptoasia.de/&quot;&gt;www.triptoasia.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.boomtownmedia.de/btm/filme/triptoasia.html&quot;&gt;www.boomtownmedia.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;center&gt;Kurzer Trailer (2:30)&lt;p&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/GKwM9e4ZOGA&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/GKwM9e4ZOGA&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Langer Trailer (5:15)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
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    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Film+%26+Fernsehen&quot;&gt;Film &amp; Fernsehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ClarissaS</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-09T06:07:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849194/">
    <title>Facing The Giants</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849194/</link>
    <description>Seit sechs Jahren ist Grant Taylor Football-Coach der Shiloh Eagles, und noch nie hat er sein Team zum Sieg geführt. Als ihm die Absetzung droht und er zudem noch erfährt, dass seine Frau und er keine Kinder bekommen können, entdeckt er eine ganz neue Strategie sowohl für sein Team als auch für sein Leben: Gib dein Bestes zu Ehren Gottes und laß Ihn den Rest machen.
&lt;p&gt;
Ja, natürlich ist der Film schwer christlich gewichtet. Aber er ist auch witzig und ergreifend und ein Gute-Laune-Film mit einem tollen Soundtrack. Wer sich am Ende trotz aller Vorhersehbarkeiten nicht mitfreut, hat einfach kein Herz. Sehr beeindruckt war ich von der schauspielerischen Leistung der Darsteller, die ausnahmslos Laien sind  professionelle Schauspieler hätten es nicht besser machen können. Unvergeßlich Pastor Jim McBride als fieser Coach der Richland Giants, Bobby Lee Duke! &lt;br /&gt;
Lohnenswert ist außerdem der Audiokommentar der Gebrüder Kendrick, in dem man den Humor ihres Drehbuchs sofort wiederfindet. Auch der Rest des üppigen Bonusmaterials der &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Facing-Giants-James-Blackwell/dp/B000PKHWCO/ref=pd_bbs_sr_1/028-8077314-5409365?ie=UTF8&amp;s=dvd&amp;qid=1194345237&amp;sr=8-1&quot;&gt;DVD&lt;/a&gt; ist einen Blick wert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Offizielle Seite: &lt;a href=&quot;http://www.facingthegiants.com/home.php&quot;&gt;Facing The Giants&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
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    <title>Ein Licht in zynischen Zeiten: Der Wunderapostel</title>
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    <description>Erzählen Sie einem beliebigen Menschen etwas von geistigen Werten. Im besten Fall setzt Ihr Gegenüber eine höflich-ernste Miene auf und macht Hm. Im weitaus üblicheren Fall ernten Sie ein Grinsen, gepaart mit einer Bemerkung, die das Gespräch schnell wieder in leichtere Bahnen lenken soll  man nennt es auch Lächerlichmachen oder Spott. Angesichts dessen war &lt;a href=&quot;http://www.thomasbusse.de&quot;&gt;Thomas Busse&lt;/a&gt;s Idee, die Bücher Der Sonnenbruder und Der Wunderapostel von Hans Sterneder zu verfilmen, durchaus ein gewagtes Unternehmen. &lt;br /&gt;
Als Diplom-Sozialpädagoge hatte er sich bereits seit längerer Zeit mit dem Einfluß der Medien auf Kinder und Jugendliche &lt;a href=&quot;http://de.geocities.com/schnabelcla/busse.pdf&quot;&gt;beschäftigt&lt;/a&gt;. Seine Überlegung war nun, dass, wenn Filme mit gewalttätigem Inhalt die Gewaltbereitschaft von Menschen fördern, es im Umkehrschluß auch gelingen müsste, durch positive Filme das Gute im Menschen zu unterstützen. Finanziert durch die &lt;a href=&quot;http://gh-verlag.de/de_indexverl.htm&quot;&gt;Grete-Häusler-GmbH&lt;/a&gt;, einem Ableger des Bruno-Gröning-Freundeskreis, dem Busse damals verbunden war (was ihm und seinem Film teilweise massive Kritik einbrachte) und fast komplett mit Laiendarstellern besetzt, ist Der Wunderapostel ein in mehr als einer Hinsicht interessantes Projekt und inzwischen einer der meistbegehrten Artikel bei eBay (Wer den Film auf DVD veröffentlichen würde, dürfte sich der Dankbarkeit einer Menge Leute sicher sein!)&lt;br /&gt;
Die Adaption der Romanvorlagen ist sehr frei gehalten; Beatus Geschichte bleibt recht nah am Original, aber das meiste andere wurde doch stark verändert. Zum Vorteil des Films, wie ich persönlich finde  Der Sonnenbruder war schön zu lesen, aber beim Wunderapostel habe ich sehr schnell das Handtuch geworfen. &lt;p&gt;
Zur Handlung: Nach einem Unfall, der seine brilliante Karriere als Geiger zerstört hat, zieht Beatus Klingohr als Vagabund durch die Lande, auf der Suche nach den Antworten auf die großen Menschheitsfragen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum existiert Leid, wenn es einen gerechten Gott gibt? Auf seinen Wanderungen hört er von einem geheimnisvollen Mann, den man den Wunderapostel nennt und in dessen Gegenwart Heilungen geschehen sein sollen. Beatus begibt sich auf die Suche nach ihm und findet ihn schließlich auch. Was er von nun an in dessen Nähe erlebt, öffnet ihm die Augen zu einem ganz neuen Weltverständnis &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Thomas Busse selbst spielt den Wunderapostel, die Jesus-Gestalt des Films, wurde allerdings in der Endfassung synchronisiert. Kritiker haben ihm vorgeworfen, Bruno Gröning in dem Charakter verklärt zu haben. Dazu kann ich wenig sagen, da ich Grönings Lehre nicht tiefergehend kenne. Die Übereinstimmungen der im Film genannten Punkte zur &lt;a href=&quot;http://www.gral.de&quot;&gt;Gralsbotschaft Abd-ru-shins&lt;/a&gt;, auf der meine eigene Überzeugung beruht, sind allerdings bemerkenswert: Gott straft nicht. Der Mensch schafft sich das Leid selbst, weil er sich von der göttlichen Kraft abgeschnitten hat. So ungefähr dürfte der Kern der Aussage lauten.&lt;br /&gt;
Ein ganz anderer Kritikpunkt ist die künstlerische Qualität des Films, und da muß ich leider teilweise zustimmen. Angesichts der Tatsache, dass zu 99,9% Laien vor der Kamera stehen, kommen die Dialoge oft sehr hölzern und gekünstelt rüber. &lt;br /&gt;Davon abgesehen ein ungewöhnlicher Film mit wundervoller Musik weit abseits des Mainstreams, von dessen Art es erheblich mehr geben sollte! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;
Kaufmöglichkeiten: Mau. Bei eBay wird das Video dann und wann angeboten, der durchschnittliche Verkaufspreis liegt bei 25 Euro. Ich habe auch schon ein Exemplar im &lt;a href=&quot;http://www.zvab.com&quot;&gt;ZVaB&lt;/a&gt; entdeckt. Es hat wenig Sinn, beim Grete-Häusler-Verlag anzufragen; seit es zwischen ihnen und Thomas Busse Konflikte gab, führen sie den Titel nicht mehr im Sortiment. Also: Augen und Ohren offen halten und die unsichtbaren Helfer um Unterstützung bitten.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
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    <title>Ausgleichende Gerechtigkeit?</title>
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    <description>Fortsetzung des &lt;a href=&quot;http://bloglikeapirate.twoday.net/stories/4681253/&quot;&gt;Urlaubsgesprächs&lt;/a&gt;: Gestern rief meine Mutter an, um sich über den Kobold zu beschweren, der sich in ihrer Küche eingenistet hatte. Zuerst fiel ihre Lieblingstasse scheinbar ohne Zutun runter und war hinüber, später beim Abwaschen flutschte der Kompostpott quer über die Arbeitsfläche und beschädigte die Ersatztasse. Muttern schimpfte kräftig, ich musste schmunzeln. Und zwar ohne Schadenfreude, um das dazuzusagen. Ich fand nur die prompte Wechselwirkung so bemerkenswert. Zwei Urlaubpläne, auf die ich mich gefreut und die sie quasi zerdeppert hatte; zwei kaputte Tassen, von denen ihr zumindest eine sehr am Herzen lag. Erzählte ihr das auch, mit dem Ergebnis, dass sie mich erst mal beschuldigte (humorvoll), ihr den Kobold geschickt zu haben, dass sie dann aber merklich nüchterner war. Ich meinte, weitere Tassen dürften wohl nicht zu Bruch gehen, das wäre ja nun erledigt. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;M:&lt;/b&gt; Deshalb. Heute nacht wurde ich nämlich wach, und es hörte sich an, als hätte die Küchentür geklappt. Bin hin, aber es war natürlich keiner da. Dann hat sich der Kobold wohl verabschiedet.</description>
    <dc:creator>ClarissaS</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://lichtsucher.twoday.net/topics/Erlebnisse&quot;&gt;Erlebnisse&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-09T06:05:00Z</dc:date>
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    <title>Baustelle</title>
    <link>http://lichtsucher.twoday.net/stories/4849178/</link>
    <description>Zunächst hat hier ein Umschaufeln von meinem zweiten &lt;a href=&quot;http://bloglikeapirate.twoday.net&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; stattgefunden. Da ich dort doch eher andere Themen behandeln möchte als hier, habe ich alle älteren, passenden Beiträge hierher übergesiedelt.</description>
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   <title>find</title>
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