9
Apr
2008

Baustelle

Zunächst hat hier ein Umschaufeln von meinem zweiten Blog stattgefunden. Da ich dort doch eher andere Themen behandeln möchte als hier, habe ich alle älteren, passenden Beiträge hierher übergesiedelt.

"Eigentlich ist das Wichtigste auf der Erde, Erfahrungen zu sammeln."

Ich hätte nie gedacht, dass ich die Bücher von Ruth Maria Kubitschek mögen würde. Zumindest ihre Erlebnisberichte; mit ihren Romanen konnte ich nicht warmwerden. Dabei wurden mir die Sachen ursprünglich nur von meiner Mutter aufgedrückt, damit ich sie bei eBay verscherbele. So spielt das Leben! In ihrem Bestseller Im Garten der Aphrodite beschreibt die Schauspielerin, Autorin und Malerin auf amüsante Weise, wie sie versucht, aus einem heruntergekommenen Hanggrundstück einen Garten der Götter und Naturwesen zu machen – was sich nicht so einfach gestaltet. Aber nach und nach kommen sichtbar die Hilfen, und heute ist ihr „Garten der Aphrodite“ ein Traum von einer Anlage (Bilder gibt’s auf ihrer Homepage).
Klar: Viele Leser werden ihre Erlebnisse als Spinnerei oder esoterisches Gewäsch abtun. Andererseits werden andere Leser über diese Leser den Kopf schütteln und sich fragen, wie man so blind sein kann. Ich jedenfalls freue mich auf Frau Kubitscheks angekündigtes neues Buch.

„Sie haben drei Tage, nicht mehr und nicht weniger…“

In der kanadischen Fernsehserie Twice in a Lifetime (Zweimal im Leben) erhalten frisch Verstorbene vom himmlischen Richter Othniel die Chance, ihr vermurkstes, verflossenes Leben geradezurücken, indem sie zu einem entscheidenden Punkt zurückkehren und ihr jüngeres Ich davon abhalten, einen schwerwiegenden Fehler zu begehen. Daß sich das nicht immer so einfach gestaltet, kann man sich denken… Begleitet von ihren himmlischen Bewährungshelfern Mr. Jones (1. Staffel) und Mr. Smith (2. Staffel) müssen sich die sturen, verbitterten oder selbstmitleidigen Protagonisten mit ihrem ebenso sturen, verbitterten oder selbstmitleidigen Ich herumschlagen, bevor sie daran gehen können, die Verhältnisse zu ändern – und sie haben dafür nur drei Tage Zeit.
Von rührend bis brüllend komisch reicht dabei die Bandbreite der Episoden. Eine der wirklich gelungenen, wie so oft ignorierten Serien, von denen leider nur vier Folgen auf DVD veröffentlicht wurden: Klick und Klick.

Erinnert das Konzept übrigens nur mich an Reinkarnation? Auch dabei muß jeder von uns zusehen, daß er seine Fehler ausbügelt, um nicht für den Rest seines Daseins darunter zu leiden. Und unsere Bewährungshelfer haben wir auch alle dabei… schade nur, daß sich die wenigsten so gut mit ihnen unterhalten können wie mit Messrs. Jones & Smith. ;-)

"Dirigenten kommen und gehen, die Berliner Philharmoniker bleiben"

Trip to Asia begleitet die Berliner Philharmoniker unter Dirigent Sir Simon Rattle auf ihrer zweiten Asien-Tournee. Zwischen Auftritten in Beijing (Peking), Seoul, Shanghai, Hongkong, Taipeh und Tokio erhält der Zuschauer Einblicke in das Leben hinter den Kulissen, in die Hoffnungen und auch Ängste der 126 Orchestermitglieder. Zu Wort kommen dabei neben - verpflichtend! - Simon Rattle Musiker aller Alters- und Rangstufen, von Mitgliedern im gefürchteten Probejahr (nach dessen Ablauf vom Orchester mit 2/3-Mehrheit über lebenslange Aufnahme oder Entlassung entschieden wird) bis hin zu Veteranen, die kurz vor ihrem Ruhestand stehen. Statt der gesichtslosen Masse, die man in Konzerten bewundert, lernt man hier sehr unterschiedliche Charaktere kennen, die mit dem großen Problem Karriere/Familie jonglieren müssen, die die Voraussetzung, Perfektion vor persönliche Tiefpunkte zu stellen, hinterfragen, die ihre Außenseiterrolle erst mit der Aufnahme in das Orchester überwunden haben, die mit verminderter Leistungsfähigkeit im Alter kämpfen, die ihr Ego zugunsten des Ganzen zurückstellen müssen, die gleichzeitig ihre eigene Persönlichkeit inmitten des Kollektivs zu wahren versuchen - kurz, die alle auf der Suche nach Einklang sind.

Getragen von der Musik Beethovens, Strauss' und Adès' vermittelt Trip to Asia einen faszinierenden Blick in die Höhen und Tiefen des Spitzenorchesters, das sich in professionellen Fragen dem Dirigenten unterordnet, aber sonst ein großes Selbstverständnis besitzt. Die wohl beeindruckendste Szene ist das Konzert in Taipeh, das im Freien auf zahlreiche Großleinwände übertragen wurde - mit dem Ergebnis, daß sich Rattle & Co. nach Verlassen des Konzerthauses vor einer jubelnden und kreischenden Menschenmasse wiederfanden, wie man es eigentlich nur bei Rockstars erwartet...

Eine erhellende, niemals langatmige Dokumentation, die mich ausgesprochen beeindruckt hat. Zwar hatten wir in unserer Vorstellung zuerst einige Tonprobleme (erledigten sich zum Glück nach einer Weile), und das Pärchen hinter uns hätte sich vielleicht Gedanken darüber machen sollen, daß es Filme gibt, in denen knisternde Chipstüten okay sind, und solche, in denen sie es nicht sind, aber davon ab ein wirklicher Genuß!
Offizielle Seiten:
www.triptoasia.de
www.boomtownmedia.de

Kurzer Trailer (2:30)

Langer Trailer (5:15)

Erdenbann, von Oskar Ernst Bernhardt

Nach langer Suche habe ich endlich eine Ausgabe des “Lustspiels in vier Aufzügen” in der SLUB Dresden entdeckt (Fehler in der Aufnahme: “Erdenbahn”, beim Suchen beachten); die Deutsche Nationalbibliothek, die eigentlich alles erschienene Schriftgut archivieren muß, hat ihr Exemplar lapidar als im Krieg zerstört abgeschrieben. Was ein ganz neues Bild auf meinen Berufsstand wirft, wie ich finde – wir müssen schon allein deswegen gegen Krieg sein, weil wertvolle Dokumente unwiederbringlich verloren gehen können.

Johannes Lippmann ist das klassischste und zugleich negativste Beispiel eines Naturwissenschaftlers, das man sich denken kann: Was die fünf Sinne, Mikroskop und Lehrbuch nicht beweisen, gibt es nicht. Sein Kollege/Konkurrent, der aufgeschlossenere Erich Wolters, und der Teeplantagenbesitzer Otto Bär beschließen, ihn mit Hilfe des indischen Yogi Ram-Lal eines besseren zu belehren. Unvermittelt findet sich Lippmann als Verwalter der Bärschen Plantage und Verlobter von Bärs Nichte Viola wieder – sein bisheriges Leben, an das er sich zu erinnern glaubt, so versichert ihm jeder glaubhaft, sei nur ein Fiebertraum gewesen…
Wie es sich für ein Lustspiel gehört, gibt es eine Menge komischer Situationen, Verwechslungen und natürlich Liebe mit Happy End. Anklänge an die späteren Schriften des Autors finden sich hauptsächlich in der Figur des Ram-Lal, und damit, so könnte man denken, wäre das genug Stoff für einen schönen Abend.
Weit gefehlt. Denn was den Vierakter von anderen, ähnlichen Werken abhebt, ist das beeindruckende Vor- und Nachspiel, das inhaltlich mit der Haupthandlung nichts zu tun hat, sie aber in einen viel größeren Zusammenhang rückt.

Vorspiel

(Zerklüftete Felsenlandschaft in Indien. Vormittag. Bühne ist bei Aufgang des Vorhanges vollständig dunkel.)

Mensch (kraftvolle Gestalt mit langem, schwarzem Barte, altgriechische Tracht. Flehend): Licht! Licht!

(Schweigen.)

Mensch: Urquell des Seins, ich rufe Dich! Die Menschheit drängt nach Licht auf Erden!
(Schweigen.)

Mensch (dringender): Hüll Dich in Schweigen und in Nacht, ich wanke nicht! Geheimnisvolle Allgewalt, hör’ meinen Ruf!
(Leicht rollender Donner.)

Mensch: Du kannst mich nicht vergebens rufen lassen, der Du die Schöpfung selbst andauernder Entwicklung unterwirfst. Du legtest in mich Drang nach Wissen, (gesteigert) das ist Verheißung, die Erfüllung prophezeit. Du wolltest, daß ich vorwärts schreite! Hör’ meinen Ruf!

(Zuckendes Aufleuchten Mitte Hintergrund, dann wieder Dunkelheit.)

Stimme der Urgewalt (tief, rollend): Was bist Du, daß Du Dich erkühnst zu fordern?

Mensch: Dein Werk, der Mensch! Machtvoller Geist, der Du mit unsichtbarem Weben im Weltall schwebst, warum läßt Du uns so im Dunkel wallen?

Urgewalt: Was nennst Du Geist?

Mensch: Die Urgewalt, die mich erzeugte. Die mit geheimnisvoller Kraft andauernd neuen Wechsel fördert, die uns durchströmt mit zwingendem Begehren, uns vorwärts treibt auf unbekannter Bahn, und der wir alle blindlings folgen müssen. Ich flehe, weis’ mich nicht zurück!

(Starkes, zuckendes Aufleuchten, dann intensiver, ruhiger, blauweißer Glanz, der von der Mitte Hintergrund hinter einem Felsen ausstrahlt.)

Urgewalt (als Stimme mitten aus dem Licht heraus): Was ist es, das Dich ruhelos auf Deiner Erde macht?

Mensch: Das Nichterfassen eines Grundes meiner Existenz. Laß mich den Zweck des Daseins wissen, das Ziel, zu dem mein Wirken führt. Sag an, wozu bin ich geboren?

Urgewalt: Den Schleier, der Dir dies verhüllt, hast Du Dir selbst gewoben. Zerreiße ihn, und es wird lichter um Dich sein!

Mensch: Dazu mußt Du mich von der Fessel des Gehirnes lösen, das mir unmöglich macht, anderes zu erfassen als nur das, was sich in Raum und Zeit einteilt. Der Bann läßt mich im Dunkel bleiben, macht mich schwach!

Urgewalt: Ist Dir bewußt, was Du damit erstrebst?

Mensch: Wenn ich die Fessel des Gehirnes löse, werde ich der Wahrheit gegenüber stehen!

Urgewalt: Was Du mit Sinnen Deiner Seele faßt, ist immer Wahrheit, wenn es nicht zum Zerrbild wurde durch Dein Wissen. Wie Du jetzt bist, ist Dir gegeben, in Augenblicken unbewußt die Wahrheit zu empfinden.

Mensch: In Augenblicken nur und unbewußt. Ich will es stets und voll bewußt!
Urgewalt: Dann stell die Arbeit Deines Hirns nach dem Verlangen Deiner Seele ein! Was Du erschaust, sind immer nur die Früchte Deines Wollens! Hör deshalb auf den Ruf in Dir, und Du wirst frei!

(Bühne wird wieder langsam dunkel.)

Mensch (geht impulsiv linke Seite, dringend rufend): Stoße mich nicht zurück in diese grauenvolle Dunkelheit! Gib mir nur einen Fingerzeig, daß ich mich daran aufwärts schwinge!

Urgewalt (Bühne ist ganz dunkel): Prüfe Dich selbst! Damit schaffst Du Dir freie Bahn. Schau her! Es werde Licht!

(Zuckendes Aufleuchten, wobei der Mensch nochmals mit erhobenen Armen sichtbar wird. Anhaltender Donner, während dessen der Mensch dem Zuschauer unsichtbar abgeht. Dann wird die Bühne langsam vollständig hell.)
Vorhang fällt nicht.

Auch wenn das Schauspiel nun schon rund neunzig Jahre alt sein dürfte, könnte es mit etwas Bearbeitung problemlos in die Neuzeit versetzt werden – oder eben als Historienstück aufgeführt werden. (In letzterem Fall würde ich persönlich die Rahmenhandlung in der Gegenwart stattfinden lassen.) Es wäre schön, wenn sich eine Theatergruppe berufen fühlte, dieses Werk wieder einmal auf die Bühne zu bringen…

Ein Licht in zynischen Zeiten: Der Wunderapostel

Erzählen Sie einem beliebigen Menschen etwas von geistigen Werten. Im besten Fall setzt Ihr Gegenüber eine höflich-ernste Miene auf und macht „Hm“. Im weitaus üblicheren Fall ernten Sie ein Grinsen, gepaart mit einer Bemerkung, die das Gespräch schnell wieder in „leichtere“ Bahnen lenken soll – man nennt es auch Lächerlichmachen oder Spott. Angesichts dessen war Thomas Busses Idee, die Bücher „Der Sonnenbruder“ und „Der Wunderapostel“ von Hans Sterneder zu verfilmen, durchaus ein gewagtes Unternehmen.
Als Diplom-Sozialpädagoge hatte er sich bereits seit längerer Zeit mit dem Einfluß der Medien auf Kinder und Jugendliche beschäftigt. Seine Überlegung war nun, dass, wenn Filme mit gewalttätigem Inhalt die Gewaltbereitschaft von Menschen fördern, es im Umkehrschluß auch gelingen müsste, durch positive Filme das Gute im Menschen zu unterstützen. Finanziert durch die Grete-Häusler-GmbH, einem Ableger des Bruno-Gröning-Freundeskreis, dem Busse damals verbunden war (was ihm und seinem Film teilweise massive Kritik einbrachte) und fast komplett mit Laiendarstellern besetzt, ist „Der Wunderapostel“ ein in mehr als einer Hinsicht interessantes Projekt und inzwischen einer der meistbegehrten Artikel bei eBay… (Wer den Film auf DVD veröffentlichen würde, dürfte sich der Dankbarkeit einer Menge Leute sicher sein!)
Die Adaption der Romanvorlagen ist sehr frei gehalten; Beatus’ Geschichte bleibt recht nah am Original, aber das meiste andere wurde doch stark verändert. Zum Vorteil des Films, wie ich persönlich finde – „Der Sonnenbruder“ war schön zu lesen, aber beim „Wunderapostel“ habe ich sehr schnell das Handtuch geworfen.

Zur Handlung: Nach einem Unfall, der seine brilliante Karriere als Geiger zerstört hat, zieht Beatus Klingohr als Vagabund durch die Lande, auf der Suche nach den Antworten auf die großen Menschheitsfragen: Was ist der Sinn des Lebens? Warum existiert Leid, wenn es einen gerechten Gott gibt? Auf seinen Wanderungen hört er von einem geheimnisvollen Mann, den man den Wunderapostel nennt und in dessen Gegenwart Heilungen geschehen sein sollen. Beatus begibt sich auf die Suche nach ihm und findet ihn schließlich auch. Was er von nun an in dessen Nähe erlebt, öffnet ihm die Augen zu einem ganz neuen Weltverständnis…

Thomas Busse selbst spielt den Wunderapostel, die Jesus-Gestalt des Films, wurde allerdings in der Endfassung synchronisiert. Kritiker haben ihm vorgeworfen, Bruno Gröning in dem Charakter verklärt zu haben. Dazu kann ich wenig sagen, da ich Grönings Lehre nicht tiefergehend kenne. Die Übereinstimmungen der im Film genannten Punkte zur Gralsbotschaft Abd-ru-shins, auf der meine eigene Überzeugung beruht, sind allerdings bemerkenswert: „Gott straft nicht. Der Mensch schafft sich das Leid selbst, weil er sich von der göttlichen Kraft abgeschnitten hat.“ So ungefähr dürfte der Kern der Aussage lauten.
Ein ganz anderer Kritikpunkt ist die künstlerische Qualität des Films, und da muß ich leider teilweise zustimmen. Angesichts der Tatsache, dass zu 99,9% Laien vor der Kamera stehen, kommen die Dialoge oft sehr hölzern und gekünstelt rüber.
Davon abgesehen ein ungewöhnlicher Film mit wundervoller Musik weit abseits des Mainstreams, von dessen Art es erheblich mehr geben sollte!

Kaufmöglichkeiten: Mau. Bei eBay wird das Video dann und wann angeboten, der durchschnittliche Verkaufspreis liegt bei 25 Euro. Ich habe auch schon ein Exemplar im ZVaB entdeckt. Es hat wenig Sinn, beim Grete-Häusler-Verlag anzufragen; seit es zwischen ihnen und Thomas Busse Konflikte gab, führen sie den Titel nicht mehr im Sortiment. Also: Augen und Ohren offen halten und die unsichtbaren Helfer um Unterstützung bitten.

Facing The Giants

Seit sechs Jahren ist Grant Taylor Football-Coach der Shiloh Eagles, und noch nie hat er sein Team zum Sieg geführt. Als ihm die Absetzung droht und er zudem noch erfährt, dass seine Frau und er keine Kinder bekommen können, entdeckt er eine ganz neue Strategie sowohl für sein Team als auch für sein Leben: Gib dein Bestes zu Ehren Gottes und laß Ihn den Rest machen.

Ja, natürlich ist der Film schwer christlich gewichtet. Aber er ist auch witzig und ergreifend und ein Gute-Laune-Film mit einem tollen Soundtrack. Wer sich am Ende trotz aller Vorhersehbarkeiten nicht mitfreut, hat einfach kein Herz. Sehr beeindruckt war ich von der schauspielerischen Leistung der Darsteller, die ausnahmslos Laien sind – professionelle Schauspieler hätten es nicht besser machen können. Unvergeßlich Pastor Jim McBride als fieser Coach der Richland Giants, Bobby Lee Duke!
Lohnenswert ist außerdem der Audiokommentar der Gebrüder Kendrick, in dem man den Humor ihres Drehbuchs sofort wiederfindet. Auch der Rest des üppigen Bonusmaterials der DVD ist einen Blick wert.

Offizielle Seite: Facing The Giants

Ausgleichende Gerechtigkeit?

Fortsetzung des Urlaubsgesprächs: Gestern rief meine Mutter an, um sich über den Kobold zu beschweren, der sich in ihrer Küche eingenistet hatte. Zuerst fiel ihre Lieblingstasse scheinbar ohne Zutun runter und war hinüber, später beim Abwaschen flutschte der Kompostpott quer über die Arbeitsfläche und beschädigte die Ersatztasse. Muttern schimpfte kräftig, ich musste schmunzeln. Und zwar ohne Schadenfreude, um das dazuzusagen. Ich fand nur die prompte Wechselwirkung so bemerkenswert. Zwei Urlaubpläne, auf die ich mich gefreut und die sie quasi „zerdeppert“ hatte; zwei kaputte Tassen, von denen ihr zumindest eine sehr am Herzen lag. Erzählte ihr das auch, mit dem Ergebnis, dass sie mich erst mal beschuldigte (humorvoll), ihr den Kobold geschickt zu haben, dass sie dann aber merklich nüchterner war. Ich meinte, weitere Tassen dürften wohl nicht zu Bruch gehen, das wäre ja nun erledigt.
M: Deshalb. Heute nacht wurde ich nämlich wach, und es hörte sich an, als hätte die Küchentür geklappt. Bin hin, aber es war natürlich keiner da. Dann hat sich der Kobold wohl verabschiedet.
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